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Levi, Ray & Shoup, Inc.

Mit den Mythen der Mainframe-Modernisierung aufräumen

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Viele Publikationen, White Papers und Systemintegratoren posaunen die Vorteile heraus, um die Mainframe-Plattform in den Ruhestand zu schicken. Bei den behaupteten Leistungen fallen bis zu 90% weniger Betriebskosten an, weniger Aufwand für Upgrades und es entsteht verbesserte Geschäftsagilität. Man kann sich fragen, warum sich Modernisierung und Migration unter den Top-3-CIO-Prioritäten halten, aber relativ wenige Modernisierungsprojekte tatsächlich durchgeführt werden. Ich glaube, der Grund ist eine Mischung aus Trägheit und Missverständnissen. Abgesehen davon, dass sich die Unternehmen immer noch von einem Großrechner abhängig machen und an einen einzigen Anbieter gebunden sind, stehen sie vor vier zunehmenden Herausforderungen:

  1. Time-to-Market: Die Einführung neuer Dienste ist ein langer und langsamer Prozess - und Ihre      Konkurrenten scheinen schneller zu sein.
  2. Aging SMEs: Der Mangel an talentierten neuen Mainframe-Spezialisten wird immer deutlicher.
  3. Rückgang verfügbarer Best-in-Class-Software: Die Anzahl der Anbieter, die innovative neue Produkte für die z/OS-Plattform entwickeln, schwindet.
  4. Hohe Wartungskosten: Systemänderungen unterliegen harten Geschäftsregeln, mit Höchstpreisen für zusätzliche CPU Kapazitäten und Speicher und sie sind deshalb teuer und zeitaufwändig.

Warum sind dann immer noch so viele Mainframes im Einsatz, wenn doch bessere und billigere Alternativen existieren?

Eine Reise zur "Neuen Welt"

Ein erfolgreiches Modernisierungsprojekt erfordert eine sorgfältige Koordination zwischen mehreren Parteien. In unserer Erfahrung gibt es drei Hauptparteien, die für eine erfolgreiche Mainframe-Migration erforderlich sind:

  1. Der Systemintegrator
  2. Die Software-Anbieter
  3. Der Kunde

LRS hat, zu Gunsten unserer gemeinsamen Kunden, über die Jahre hinweg mit einer Reihe von SI's zusammengearbeitet. Auch wir arbeiten mit verschiedenen Software-Anbietern für Modernisierungen, darunter TmaxSoft, mit denen LRS eine Reihe von Seminaren mit dem Titel "Mit den Mythen der Mainframe-Modernisierung aufräumen" präsentiert hat. Die Seminare konzentrieren sich auf zwei kritische Aspekte der Modernisierung. LRS wird das Output-Management besprechen, während TmaxSoft das Thema Rehosting abdecken wird. Die Seminare fanden Anfang März in Edingburgh und London statt. Wenn Sie nicht teilgenommen haben, dann lesen bitte weiter, um mehr über die kritischen Rollen eines SI´s, eines Software-Anbieters und eines Kunden in einem Modernisierungsprojekt zu erfahren.

Die Rolle des Systemintegrators

Er ist üblicherweise der Systemintegrator, der die Diskussion mit der Fachabteilung  initiiert. Die beiden sind die wichtigsten Schnittstellen zum  Managementteam des Kunden.

Er ist es auch, der Vorschläge unterbreitet, wie sich der Kunde der digitalen Herrausforderung stellen, seine Wettbebewerbsvorteile sichern und dabei auch noch die Kosten senken kann.

Der Systemintegrator verfeinert die Abläufe und wählt die „Best-in-Class“-Technologien aus, um einen Service anbieten zu können, typischerweise zu einem Festpreis, mit einer klar definierten Methodik, nachgewiesenem ROI und Kundenreferenzen.

Im Bezug auf die „Best-in-Class“-Technologien bietet der Systemintegrator einen vollen Werkzeugkasten mit Drittanbieter-Lösungen an, um nachfolgende Bereiche abzudecken:

  • Datentransfer
  • Sicherheit
  • Auftragsplanung
  • Sortierung
  • Monitoring und Management
  • Dokumentzusammensetzung
  • Programmverwaltungen
  • Druckfuntionen / Ausgabeverwaltung
  • Dokumentenarchiv
  • Datenumwandlung (z.B. AFP in PDF)

Die Rolle des Output-Management-Software Herstellers (LRS)

Output Management ist ein wichtiger, aber oft übersehener Aspekt eines erfolgreichen Modernisierungsprojekts. Warum es entscheidend sein kann, das Output Management mit einer Mainframe-Migration in Erwägung zu ziehen?

Output und Dokumente auf dem z/OS-System werden in der „Neuen Welt“ der Systeme nicht in der gleichen Weise erstellt. In der Mehrheit der Fälle wurden  Großrechnerprogramme entworfen, um Output unter Verwendung von Carriage Controls zu erzeugen und Control Buffers zu bilden. Die Daten würden auch ein Berichtformat haben, bei dem die Datensätze jedes Berichts entweder von variabler oder fester Länge sein können.

Der Output könnte mit einem AFP PAGEDEF / FORMDEF entworfen sein, um die Daten in einen smit Grafiken angereicherten AFP-Datenstrom zu formatieren. Oder aber das Programm könnte Xerox Dynamic Job Descriptor Entry (DJDE) Angaben einfügen, das die Anweisungen enthält, um FORMs zu laden und andere spezifische Funktionen am Druckgerät auszuüben.

LRS kann beim Erfolg ihres Modernisierungsprojekts eine Schlüsselrolle spielen, indem sichergestellt wird, dass alle Herausforderungen richtig gehandhabt werden und dass Sie Ihre Daten aus Ihrer „Lift and Shift“ Laufzeitumgebung verarbeiten können. Dadurch wird sichergestellt, dass die auf dem Mainframe formatierten Daten ordnungsgemäß gehandhabt werden, wenn sie an moderne Netzwerkdrucker gesendet werden.

Gleichermassen kann LRS ihre AFP- oder LCDS / DJDE-Daten in PDF-Formate umwandeln. Die Möglichkeit, solche Legacy-formatierten Daten aufzubewahren und elektronisch weiterzuleiten, hilft Ihnen einerseits, die Investitionen wirksam einzusetzen, sowie auch die verschiedenen Vorschriften der Datenspeicherung einzuhalten.

Betrachten wir die Dokumente, die zur Zeit in Ihrem Mainframe-Archiv gespeichert sind – wie z.B.  Control-D, CA-View, RSD EOS usw. Welche Kompatibilitäts- und Regulierungsregeln gelten für diese Dokumente? Wie gelangen Sie an diese Dokumente, sobald der Mainframe ausgeschaltet ist?

LRS hat sowohl die technischen Erkenntnisse als auch eine spezialisierte „Migrations-Praxis“ aufgebaut, um die spezifischen Geschäftsbereiche anzusprechen. Das heißt, alle Dokumente zu einer „Open-Systems-Pattform“ zu migrieren, die Ihnen nachfolgendes erlaubt:

  • Datenintegritäts- und Datenaufbewahrungs- / Löschungsrichtlinien einhalten
  • Ihnen eine einfache Anzeige mit einer intuitiven Web-basierten GUI ermöglichen

Mit LRS können Ihre modernisierten Daten gut mit den Windows- oder Linux-Plattformen, die Ihr Unternehmen bereits heute und auch zukünftig nutzt, zusammenspielen.

Wir haben die richtigen Produkte, um den Modernisierungsprozess zu vereinfachen, und – was genauso wichtig ist – ein tiefes Verständnis von modernen und Alt-Technologien.

Die Rolle des Rehosting Software-Anbieters (TmaxSoft)

Rehosting hat sich bewährt, um Infrastruktur- und Betriebskosten drastisch zu senken, die dann wiederum für Innovationen investiert werden können - einschließlich der Umschreibung von Altananwendungen.

Die TmaxSoft Open Frame Software ermöglicht es einem Unternehmen, seine Mainframe- und geschäftskritischen Anwendungen zu überarbeiten. Ein gutes Beispiel ist ein führendes Finanzunternemen, das TmaxSoft ausgewählt hat, um seine Portfolio Management System (PMS) Suite, deren COBOL Anwendungen mit Oracle laufen, zu rehosten.

PMS wurde 1987 vom Kunden aufgebaut und startete als System mit 20.000 Accounts und ohne jegliche Schnittstellen. Die Modernisierung des PMS und der enthaltenen Daten, die bis dahin mit OpenFrame betrieben wurden, dauerte fast ein ganzes Jahr.

Die jährlichen Betriebskosten des PMS und den damit verbundenen Anwendungen sanken um 66% und die Gesamtkosten um 78%. Während die Kosteneinsparungen enorm waren, konnte das positivste Ergebnis durch die Nutzung einer Plattform verbucht werden, die sich einfach in den restlichen Teil des Unternehmens integrieren lässt, um Wachstum und Innovation zu unterstützen.

Rehosting erlaubt Ihnen, dieses optimaler und auch schneller, viel schneller sowie mit weniger risikobehaftet beim Rewriting zu erreichen. Es stellt ihnen eine flexible Basis zur Verfügung, um zügig auf Marktveränderungen und zukünftige Integrationsanforderungen zu reagieren.

Viele Systemintegratoren haben globale strategische Initiativen mit Cloud-Anbietern – und TmaxSoft OpenFrame ist die bevorzugte Technologie bei vielen dieser Initiativen.

Die Rolle des Kunden

Der wichtigste Teil jeder Migration sind Sie – der Kunde! Unsere Erfahrung und unser Erfolg sagt uns, dass der Schlüssel zu einer erfolgreichen Migration ein klarer und regelmäßiger Dialog mit dem Kunden ist.

Im Rahmen des Migrationsprozesses wird ein detaillierter  und gründlicher Umsetzungsplan erstellt, der auf der ersten Beurteilungs- und Analysephase basiert. Wir müssen ein grundlegendes Verständnis der Bedürnisse und Ziele des CIO, der IT-Abteilung und des Unternehmens bekommen. Konstante Kommunikation in jeder Phase ist unser Mantra. Da Sie sowohl der Anbieter von Up-Front-Informationen als auch der Empfänger des Resultats sind, ist ihr Input entscheidend für den Erfolg eines Modernisierungsprojekts.

Wenn Sie weitere Informationen brauchen, kontaktieren Sie uns gerne unter munich@lrs.com

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