
Eingroßesinternationales Unternehmen war auf der Suche nach einer Softwarelösung für den schnellen und zuverlässigen Druck geschäftskritischer Dokumente. Durch die Implementierung der OutputManagement-Lösung VPSX® ist es dem Unternehmen gelungen, seine Versandabläufe zu optimieren, Verstöße gegen Service-LevelVereinbarungen und damit verbundene Konventionalstrafen zu vermeiden sowie die Effizienz der gesamten SAP-Druckumgebung zu steigern.
ÜBER DAS UNTERNEHMEN
SCA (Svenska Cellulosa Aktiebolaget) ist ein internationaler Konzern für Konsumgüter und Papierprodukte. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Hygieneprodukte, Verpackungslösungen, Druckpapiere und Massivholzprodukte. Die Erfolgsfaktoren von SCA sind die Kenntnis der Kundenbedürfnisse, die regionale Präsenz und die effiziente Produktion.
Die von SCA in über 40 Ländern produzierten Güter werden in rund 90 Ländern vertrieben. Jährlich erwirtschaftet das Unternehmen einen Nettoumsatz von ca. 11 Milliarden Euro. Anfang 2006 beschäftigte SCA rund 50 000 Mitarbeiter. Die Aktien des Konzerns werden an den Börsen in Stockholm, London und New York gehandelt.
SCA hat Tausende von SAP-Benutzern in seinem globalen Netzwerk und hat diverse SAP-Komponenten vollständig in seine wichtigsten Geschäftsabläufe integriert– darunter CRM, Collaboration und das Business Warehouse. Die IT-Abteilung von SCA arbeitet seit zehn Jahren daran, das Potenzial der SAP-basierten Systeme unternehmensweit besser auszuschöpfen– von der Papiererzeugung über den Fertigungsbereich und die Laderampe bis hin zur Vorstandsetage.
DRUCKSTAU = VERKEHRSSTAU
Dokumente bilden eine wichtige Grundlage für viele Geschäftsprozesse bei SCA. Sivert Stääf, Drucktechniker und Schnittstellenprogrammierer bei SCA, erklärt: „Unsere Systeme sind vollständen integriert. Wenn uns ein Kunde zum Beispiel mit einer Produktlieferung für eine seiner Filialen beauftragt, geht bei uns eine EDI-Nachricht ein, in der uns mitgeteilt wird, welche Ware wann wohin geliefert werden soll.“
Die eingehenden EDI-Nachrichten sind nur das erste Glied in der Lieferkette. „Unsere SAP-Systeme ermitteln, in welchem Lager sich die bestellte Ware befindet, und drucken entsprechende Bestellscheine aus“, ergänzt Stääf. „Da die Anzahl an Laderampen in unseren Lägern begrenzt ist, spielt das richtige Timing eine entscheidende Rolle. Das Verladepersonal muss die Bestellungen effizient abarbeiten, um Verzögerungen bei der Verladung zu vermeiden. Wenn sich LKWs in der Lagerein- und Ausfahrt stauen, kommt es auch zu Staus im örtlichen Verkehr, was wiederum zu Problemen mit der Polizei führen kann.“
WIRTSCHAFTLICHE AUSWIRKUNGENVON DRUCKPROBLEMEN
Lieferverzögerungen wirken sich nicht nur nachteilig auf das Verhältnis zu den Ordnungshütern aus, sondern auch auf das, was unter dem Strich bleibt. „Gemäß vielen Kundenvereinbarungen ist SCA vertraglich dazu verpflichtet, die bestellte Ware innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu liefern“, erklärt Stääf. „Strenge Service-Level-Vereinbarungen setzen sich in der Konsumgüterbranche zunehmend durch.“
Um diese Vereinbarungen zu erfüllen, müssen alle bei SCA eingesetzten Systeme einwandfrei miteinander interagieren. Der Druck ist ein besonders wichtiger Erfolgsfaktor, weil sehr viele Arbeitsabläufe von ihm abhängen. Von den Kommissionierlisten über die Versandetiketten und Lieferscheine bis hin zu den Liefervorschriftengedruckte Dokumente sind eine entscheidende Voraussetzung für viele Geschäftsprozesse.

Bei SCA benötigte man ein System, das eine pünktliche und sichere Ausgabe aller geschäftskritischen Dokumente gewährleisten konnte. Darüber hinaus sollte das System den Mitarbeitern bei SCA ermöglichen, Probleme beim Drucken zu erkennen und zu beheben, bevor sie sich negativ auf wichtige Geschäftsprozesse auswirken konnten.
DIE ENTWICKLUNG EINER AUSGABELÖSUNG
Wie viele andere SAP-Kunden auch hat SCA einen eigenen LPD-Server zur Verwaltung der SAP-Ausgabedaten programmiert. „Zunächst hat dieser Ansatz Früchte getragen, aber als immer mehr Benutzer beim Helpdesk anriefen und ihre Dokumente als „verschwunden“ meldeten, wurde uns klar, dass dies nicht die ideale Lösung sein konnte“, so Sivert Stääf. Zusätzlich zur herkömmlichen Druckverwaltung benötigte man bei SCA eine einfache Lösung für die elektronische Formatierung von SAPBelegen, die ohne großen technischen Aufwand implementiert werden konnte.
DemSCA-Team war klar, dass man einen strategischen Ansatz für das Management der Ausgabedaten verfolgen musste. „Auf der Suche nach einer Lösung haben wir alles Mögliche in Betracht gezogen, von Shareware bis zu sehr teuren Lösungen führender Druckerhersteller“, sagt Stääf. „Am Ende haben wir uns entschieden, ein neues Produkt von LRS unter die Lupe zu nehmen.“
Ungefähr zu diesem Zeitpunkt kündigte Levi, Ray & Shoup, Inc. (LRS) die Entwicklung eines UNIX-basierten OutputManagement-Pakets an. Die neue VPSXLösung wurde so ausgelegt, dass sie erweiterte Druckprotokolle unterstützt. Auf diese Weise kann das VPSX-System direkt mit den Druckern kommunizieren und seitengenaue Druckbestätigungen ausgeben. Über eine webbasierte Steuerungsschnittstelle können AdministraLRS-Niederlassungen toren Drucker mit wenig Papier, wenig Toner und anderen Problemen identifizieren, bevor es zu Verzögerungen im Druckprozess kommen kann.
VPSX-SOFTWARE INAKTION
Obwohl sich die VPSX-Lösung noch in der Betaphase befand, als sie bei SCA installiert wurde, übertraf ihr Funktionsumfang das zuvor eingesetzte UNIXbasierte Output-Management-System bei Weitem. So erreichten die SAPAusgabedaten aufgrund von Papierstaus und anderer Druckerprobleme oft nicht ihre Adressaten. Die VPSX-Spoolverwaltung hingegen speicherte Kopien aller Dokumente, die von Administratoren und Benutzern im Webbrowser aufgerufen und auf ein anderes Gerät umgeleitet werden konnten.
Jetzt, da sie produktiv eingesetzt wird, liefert die VPSX-Lösung in Echtzeit Statusrückmeldungen zu über 10.000 SAP-Druckaufträgen pro Tag. Sivert Stääf: „Die Benutzer können sehen, ob ihre Berichte gedruckt wurden, ohne die SAP-Anwendung zu verlassen.“ Die VPSX-Lösung ist über eine von SAP zertifizierte Schnittstelle mit dem Anwendungsserver verbunden. Auf diese Weise wird eine reibungslose Kommunikation von der Erzeugeranwendung bis zum Drucker gewährleistet. Wenn sich zum Beispiel kein Papier mehr im Drucker befindet, sendet das VPSXSystem eine Meldung an die SAPAnwendung, speichert die Ausgabedaten zwischen, bis das Papier aufgefüllt wurde, und setzt dann den Druckprozess fort.
Mit der VPSX-Lösung können Fehler beim Drucken rechtzeitig erkannt, gemeldet und behoben werden. So kann SCA seine Produkte stets termingerecht an die Kunden liefern.
ZUSAMMENFASSUNG FÜR DIE GESCHÄFTSLEITUNG
Ein großer internationaler Hersteller von Papierprodukten verbesserte seine Versand- und Vertriebsprozesse mithilfe von Software von LRS® erheblich. Die VPSX-Lösung hilft dem Unternehmen, Geld zu sparen und ein immer höheres Serviceniveau zu erreichen.
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