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In meinem letzten Blog habe ich über die Rolle von Projektmanagern (PM) gesprochen und darüber, wie PMs dem Implementierungsteam helfen, den Projektumfang und die Zeitvorgaben einzuhalten. Auch wenn viele PMs gewisse Gemeinsamkeiten haben, so hat doch jeder von uns einzigartige Stärken und Herausforderungen.

Auf meinem Arbeitsweg bin ich gerade damit fertig geworden, Gretchen Rubins „The Four Tendencies“1 im Hörbuch zu "lesen". Aus den Beschreibungen konnte ich sofort meinen eigenen Typus erkennen, was mich fragen ließ, wie sich diese persönlichen Eigenschaften oder Tendenzen auf meine Effektivität als Projektleiterin der LRS EOM auswirken.

Gretchens bahnbrechendes Rahmenwerk besteht aus vier verschiedenen Typen, die jeweils eindeutige Verhaltensmuster aufweisen. Diese Typen bestehen aus: der/die Disziplinierte, der/die Hinterfragende, der/die Pflichtbewusste und der Rebell/die Rebellin. In welcher Kategorie man landet, hängt von der persönlichen Tendenz (Neigung) ab, die durch äußeren und inneren Erwartungen bestätigt wird.

Es war zunächst überraschend, aber die Einsicht der Autorin macht durchaus Sinn. Die vier Tendenzen erklären, warum wir handeln und warum nicht.2 Dies wiederum kann sich darauf auswirken, ob wir erfolgreich sind oder scheitern, ob wir eine Aufgabe pünktlich, verspätet oder gar nicht erfüllen, ob wir andere überzeugen und beeinflussen können usw.
Gretchen fasst jede Tendenz in wenigen Worten zusammen. Erkennen Sie sich selbst?

  • Der/die Disziplinierte möchte wissen was getan werden soll
  • Der/die Hinterfragende wollen Begründungen
  • Der/die Pflichtbewusste brauchen Verantwortung
  • Der Rebell/die Rebellin wollen die Freiheit, etwas auf ihre Weise zu tun3

Dieses Wissen ist ein weiteres Werkzeug im Toolkit eines PM´s, ganz sicher! Versuchen Sie, die Tendenz jedes Mitglieds Ihres Projektteams und die Ihres Kunden zu erkennen. Je nach Art der Person, mit der Sie interagieren, können Sie dann die Art und Weise, wie Sie sprechen und Fragen stellen, anpassen; dabei nutzen Sie die Stärken aller Beteiligten optimal aus. Dieser innovative Ansatz kann sich positiv auf den Zeitplan des Projekts auswirken! Er sollte sicherlich eine angenehmere, weniger stressige und sehr produktive Erfahrung für das gesamte Team schaffen und kann im persönlichen und gesellschaftlichen Leben angewendet werden.

Durch das Bewusstsein dieser Persönlichkeitsprofile können wir uns selbst besser verstehen (unsere wahre, fest verankerte Natur, die sich nicht ändern wird) und Situationen schaffen, die zu unserer Tendenz passen und uns erfolgreicher machen. Darüber hinaus ermöglicht es jeden von uns, die Perspektiven der anderen zu verstehen und die natürliche Tendenz der Mitarbeiter besser zu akzeptieren.

Etwas so Einfaches wie die Anpassung der eigenen Herangehensweise kann den Unterschied ausmachen. "Wir sind überzeugender, wenn wir uns auf die Werte berufen, die für eine bestimmte Tendenz besonders attraktiv sind:

  • Der/die Disziplinierte schätzt Selbstbeherrschung und Leistung
  • Der/die Hinterfragende legt Wert auf Begründung und Zweck
  • Der/die Pflichtbewusste schätzt Teamarbeit und Pflichtbewusstsein
  • Der Rebell/die Rebellin schätzt Freiheit und Selbstbewusstsein"4

Es ist viel einfacher, Erfolg zu haben, wenn man weiß, was tatsächlich funktioniert - und warum".
Denken Sie daran, wie harmonisch der Arbeitsplatz sein könnte! Könnte es helfen, den Blutdruck zu senken? Kann es helfen, Zeitpläne einzuhalten? Den Verstand zu behalten? Die Toleranz gegenüber den Eigenarten der Teamkollegen zu erhöhen?
Vielleicht sollten wir alle in Erwägung ziehen, Namensschilder zu tragen, um unsere Tendenz zu zeigen. Das könnte Zeit sparen... Meins würde lauten: "Hallo, mein Name ist Cheryl und ich bin die Pflichtbewusste."
Welche Tendenz haben Sie? Schauen Sie sich Gretchens Dreizehn-Fragen-Quiz an und finden Sie es noch heute heraus! https://quiz.gretchenrubin.com/


1 Gretchen Rubin ,The Four Tendencies The Indispensable Personality Profiles That Reveal How to Make Your Life Better (and Other People’s Lives Better, Too) (Harmony Books, 2017).

2 Rubin, The Four Tendencies, 12.

3 Rubin, The Four Tendencies , 229-230.

4 Rubin, The Four Tendencies , 230-231.

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