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Levi, Ray & Shoup, Inc.

Drucken in der SAP S/4HANA Cloud

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Es ist schon lange her, seit ich meinen letzten Blog über SAP und VPSX Ausgabemanagement für Unternehmen geschrieben habe. Vielleicht zu lange. Aber bei all den Änderungen in der SAP-Architektur in den letzten Jahren, insbesondere denjenigen, welche die Cloud betreffen, dachte ich, dass es an der Zeit sei, den momentanen Stand zusammenzufassen.

SAP hat sich schnell weiterentwickelt, um die neuen Cloud-Realitäten zu unterstützen, und auch die Terminologie hat sich erneut geändert, und so haben wir nun S/4HANA Any Premise. Diese Lösung ist für die HANA Enterprise Cloud (HEC) geeignet, und zwar mit anderen Cloud-Anbietern bzw. in einer On-Premise-Umgebung. LRS integriert sich weiterhin gut in diese Einsatzszenarien, und wir haben neben unserer BC-XOM-Zertifizierung auch die HEC-Zulassung erhalten. Zusammen mit dem HEC-Service von SAP hosten andere Cloud-Anbieter (zum Beispiel T-Systems International) Umgebungen mit LRS-Vernetzung, um VPSX/OutputManager und SAP über die BC-XOM Schnittstelle zu integrieren.

Natürlich ist es hier noch nicht zu Ende. SAP bietet auch verschiedene Pakete an wie S/4HANA (ES) — Essentials — und S/4HANA (EX) – Extended.

Wie sich herausstellt, besteht ein RIESIGER Unterschied zwischen diesen beiden Optionen. S/4HANA EX verwendet standardmäßig den ABAP Stack. Spooling und BC-XOM Feedback stehen zu Verfügung, was bedeutet, dass alles so funktioniert wie in der Vergangenheit. Bei dieser Variante (mit HEC-Zulassung) können Sie weiterhin wie vor der Implementierung von EX den VPSX/Output Manager verwenden.

ES ist etwas ganz anderes. Es gibt keinen ABAP Stack, keinen Spool und kein BC-XOM; dennoch kann VPSX immer noch verwendet werden. Sie können SAP Cloud Printing (SAPCPRINT) und VPSX Windows-Drucker einfach durch Installieren von SAPCPRINT auf einem Server mit VPSX-definierten Druckern integrieren. Oder Sie können einen flexibleren Ansatz wählen und die mobile VPSX-Druckerweiterung verwenden. Die Benutzung des E-Mail-Kanals von ES zum Drucken bietet einen zusätzlichen Vorteil dadurch, dass von Office (und vielen anderen) formatierte Anhänge auch ausgedruckt werden können. Solche Druckaufträge können auch an spezifische Pull-Print-Nutzer gerichtet sein. Wir arbeiten an unserer eigenen zertifizierten Integration auf Grundlage von Nonpolling, die hoffentlich zusammen mit ICC in Kürze zertifiziert wird. Dies ermöglicht Ihnen, SAPCPRINT durch den LRS-Code zu ersetzen, wodurch Sie sich ohne die Notwendigkeit von Windows direkt mit unseren Druckern verbinden können.

Interessanterweise hat sich SAP entschieden, ein neues Output Management System (wie sie es nennen) zu implementieren, und dies führte bei einigen Kunden zu Verwirrung. Einige nahmen an, dass dies bedeute, SAP integriere Funktionen für das Unternehmensausgabemanagement, und andere dachten, dass dadurch BC-XOM nicht länger funktionieren würde. Keine dieser Aussagen ist wahr; SAP verwendet die Worte „Output Management“, um den Teil seiner Technologie zu beschreiben, welcher das Programm mit der Produktion von Dokumenten verbindet. Das unterscheidet sich völlig von dem, was der Rest der Welt unter Enterprise Output Management mit seiner Hauptfunktion von sicherer Lieferung und sicherem Feedback versteht. SAP hat uns versichert, dass für alle Module, selbst für die neuesten, Drucker vom Verbindungstyp ‘E’ für eine solche Ausgabe zur Verfügung stehen werden und dass daher die BC-XOM-Schnittstelle weiterhin funktionieren wird.

Natürlich ist die Cloud-Revolution auch nicht an LRS vorbeigegangen. Wir haben diese Möglichkeit genutzt, und unser Kernprodukt unterstützt nun uneingeschränkt das Drucken (einschließlich Scannen und Pull Printing) im gesamten Internet. Um deutlich zu machen, was dies bedeutet: Es bedeutet, dass Sie weder eine VPN- noch eine direkte Netzwerkanbindung noch einen reversen Proxy benötigen, um Ihre SAP-Drucker an einem gegebenen Ort zu adressieren. Solange der Standort, an dem die Drucker lokalisiert sind, Zugriff auf das öffentliche Internet hat, registrieren sich unsere neuen Kunden über die Cloud und können Mitteilungen und Druckaufträge in sicherer Weise über USB und lokale Netzwerkdrucker senden und empfangen. Es sind keine Firewall- oder Router-Änderungen erforderlich. Dies ist in der realen Welt nützlich, da viele unserer Kundenorganisationen mit ausgelagerten Lagern arbeiten und an diesen Standorten das Drucken logistikbezogener SAP-Ausgaben benötigen. Da sich diese ausgelagerten Standorte nicht in unseren Kundennetzwerken befinden, benötigen Sie einen überzeugenden, aber auch sicheren Weg, um all diese Standorte anzubinden. LRS ermöglicht Ihnen, alles zum Laufen zu bringen, ohne eine Netzwerkanbindung wie VPNs, WANs usw. einrichten und verwalten zu müssen.

Unsere Authentifizierungsfunktionen wurden ebenfalls aktualisiert. Natürlich werden weiterhin die Standards LDAP/S und AD unterstützt welche aber auch für eine bessere Forest- und Multi-Forest-Integration erweitert worden sind. Mit dem LRS Gateway jedoch verfügen wir sowohl über oAuth2 als auch SignalR Unterstützung. Dies gestattet unseren Kunden, VPSX selbst in der Cloud auszuführen. Für diejenigen, die sofort starten möchten, ist VPSX nun auch in einem SaaS Modell verfügbar, in dem Sie Experten (d. h. LRS Managed Services Profis) beauftragen können, VPSX-Vorgänge für Sie auszuführen.

In all diesen Szenarien unterstützen wir weiterhin uneingeschränkt die Funktionalität von BC-XOM, einschließlich der „Drucker-Erweiterungen“, desweiteren sind in SAP keine Änderungen der Drucker-Definitionen erforderlich. VPSX übernimmt alles automatisch, wenn Sie Ihre Drucker-Definitionen im EOM-System modifizieren. Es ist nur ein weiteres Beispiel für das Sprichwort: „Nichts ist so beständig wie der Wandel“.

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